
PTBS bei Feuerwehr und Rettungsdienst erkennen
Einsatzkräfte in Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Berufsalltag wiederholt mit belastenden, oft lebensbedrohlichen oder erschütternden Situationen konfrontiert. Geschieht keine ausreichende Verarbeitung, kann sich daraus eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln.
Mögliche Anzeichen einer PTBS:
Wiedererleben: Belastende Einsätze drängen sich ungewollt als Bilder, Gedanken oder Albträume auf
Vermeidung: Orte, Gespräche oder Situationen, die an den Einsatz erinnern, werden gemieden
Übererregung: Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, ständige Anspannung
Veränderte Stimmung: Rückzug, emotionale Taubheit, Schuld- oder Schamgefühle
Konzentrationsprobleme im Dienst und im Alltag
Diese Symptome können unmittelbar nach einem belastenden Einsatz auftreten – oder erst Wochen bis Monate später, häufig schleichend.
Wichtig: Diese Anzeichen ernst zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf außergewöhnliche Belastung. Frühzeitiges Erkennen und Handeln verbessert die Prognose deutlich.
Mein Angebot: Mit über 25 Jahren eigener Einsatzerfahrung und als zertifizierter Traumapädagoge (DeGPT) unterstütze ich Einsatzkräfte und Organisationen dabei, belastende Reaktionen frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und gezielt Stabilität wiederherzustellen.
Hinweis: Eine PTBS-Diagnose darf nur durch einen Arzt oder Psychotherapeuten gestellt werden. Meine Arbeit als Traumapädagoge ist beraterisch und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.