Was ist ein Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn ein Mensch mit einer Situation konfrontiert wird, die als überwältigend, bedrohlich oder ausweglos erlebt wird und die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigt.
Traumatische Erfahrungen können einmalig oder wiederholt auftreten und sowohl psychische als auch körperliche Reaktionen auslösen.
Wichtig:
Traumatische Reaktionen sind normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse.

Ist das Angebot auch für Kinder und Jugendliche geeignet?
Ja.
Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Eltern und Bezugspersonen.
Die Arbeit erfolgt:
- altersgerecht
- beziehungsorientiert
- mit besonderem Fokus auf Sicherheit und Stabilität
Eltern und Bezugspersonen werden bei Bedarf unterstützend einbezogen.

Wie lange dauert eine Begleitung?
Die Dauer richtet sich nach Ihrem individuellen Anliegen.
Gemeinsam legen wir Ziele, Schwerpunkte und die Häufigkeit der Sitzungen fest.
Sie entscheiden jederzeit, wie lange Sie Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Das erste Gespräch ist kostenlos und dauert circa 15-20 Minuten. Wir klären gemeinsam Ihr Anliegen, besprechen mögliche Vorgehensweisen und prüfen, ob eine Zusammenarbeit angemessen ist. Sie können das Gespräch bequem online über meinen Buchungskalender vereinbaren.

Muss ich im Erstgespräch alles erzählen?
Nein.
Im kostenfreien Erstgespräch geht es nicht darum, belastende Details zu schildern.
- Sie entscheiden jederzeit, was Sie teilen möchten
- Pausen sind jederzeit möglich
- Ihr Tempo wird respektiert
Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen, der Klärung Ihres Anliegens und Ihrer Fragen.

Ist das Angebot vertraulich?
Ja.
Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht und finden in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen statt.

Was ist traumapädagogische Begleitung?
Traumapädagogik ist ein stabilisierender, ressourcenorientierter Ansatz, der Menschen dabei unterstützt, mit den Folgen belastender Erfahrungen umzugehen.
Im Mittelpunkt stehen:
- Sicherheit und Orientierung im Hier und Jetzt
- Stärkung von Selbstwirksamkeit und innerer Stabilität
- verständliche Einordnung von Reaktionen
- Achtsamer Umgang mit Belastungen
Es geht nicht darum, Erlebtes detailliert zu durchleben, sondern Stabilität und Handlungsspielräume aufzubauen.

Was ist der Unterschied zwischen Traumaberatung und Psychotherapie?
Die psychologische Traumaberatung und traumapädagogische Begleitung:
- ist keine Psychotherapie
- ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung
- arbeitet stabilisierend, entlastend und begleitend
Bei Bedarf kann sie eine ergänzende oder vorbereitende Unterstützung sein.

Welche Übungen & Methoden der Traumapädagogik werden angenandt?
Stabilisierungs- und Erdungsübungen
Förderung von innerer Sicherheit, Präsenz und Stressregulation.
Affect- und Selbstregulation
Praktische Übungen zur Beruhigung und Kontrolle emotionaler Überforderung.
Psychoedukation
Verständliche Erklärung traumabedingter Reaktionen und Verhaltensweisen.
Strukturierende Maßnahmen
Klare Abläufe, Rituale und transparente Rahmenbedingungen.
Ressourcenarbeit
Aktivierung von Stärken, Fähigkeiten und Selbstwirksamkeit.
Beziehungs- und Co-Regulation
Verlässliche, empathische Begleitung in belastenden Situationen.
Alltagsnahe Bewältigungsstrategien
Konkrete, praxisorientierte Unterstützung für den Alltag.

Ist Onlineberatung möglich?
Ja.
Die Beratung kann sowohl persönlich vor Ort als auch per sicherer Online-Videoberatung stattfinden.
Viele Menschen empfinden Online-Gespräche als besonders niedrigschwellig und entlastend.

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?
Sie können telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular ein kostenfreies, unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.
👉 Kostenfreies Erstgespräch vereinbaren

Wann sollte ich mir Unterstützung holen?
Wenn Sie merken, dass Belastungen:
- Anhalten oder zunehmen
- Ihren Alltag, Schlaf oder Beziehungen beeinträchtigen
- Sie sich überfordert oder hilflos fühlen
- Unterstützung anzunehmen ist ein Zeichen von Selbstfürsorge, nicht von Schwäche.
